Aktuelle Workshops


Der IG-Jazz Workshop | vom 28. - 30. Dezember 2017


Unser Workshop wendet sich an alle, die ihre Fähigkeiten auf ihrem Instrument verbessern und das gemeinsame Musizieren im Jazz erfahren oder unter professioneller Anleitung vertiefen möchten. Willkommen sind Instrumentalist (inn) en und Sänger / innen mit technischen Grundkenntnissen auf ihrem Instrument. Banderfahrung ist nicht erforderlich, Notenkenntnisse sind erwünscht.

In einem dreitägigen Workshop werden Techniken der Jazz-Improvisation für Anfänger und Fortgeschrittene vermittelt, sowie Kniffe und Tricks für das Zusammenspiel in einer Band erprobt. Im Fokus steht hierbei die Förderung der musikalischen Eigenständigkeit, die durch die Arbeit in den einzelnen Instrumentenklassen gefördert werden soll. Hierzu gehören unter anderem folgende Themen: „Ökonomischen“ Technik für Instrument bzw. Stimme, Improvisation, Variationen von Melodie und Rhythmus, Erarbeitung des persönlichen Ausdrucks bzw. der Interpretation und Präsentation eines Songs. Anhand von einfachen bis anspruchsvollen Arrangements mit Solopassagen kann am Nachmittag in verschiedenen Ensembles erfahren werden, wie der improvisierende Solist und Sänger durch die Teamarbeit der Band getragen wird. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit werden am Abend des dritten Tages in einem Abschlusskonzert präsentiert.


Hier finden Sie das Formular zur Online-Anmeldung


IG Jazz Workshop 2017 in Mannheim Jazzgitarre lernen und Lehrer für Jazzgitarre


Der Ladenburger Jazzworkshop | vom 31. Mai bis 3. Juni 2018


Klar, an vier Tagen wird man eine ganze Menge gute Musik machen, viele nette Leute kennenlernen und sich an seinem Instrument, in Theorie, Rhythmik, Komposition und Arrangement weiterentwickeln. In erster Linie tut man jedoch das, was wir alle am liebsten tun: Jazz spielen und gemeinsam mit den Dozenten Katrin Armani (Gesang), Bastian Stein (Trompete), Nicolai Pfisterer (Saxophon), Garrelt Sieben (Posaune), Marcus Armani (Gitarre), Volker Engelberth (Piano), Martin Simon (Bass) und Wolfgang Disch (Schlagzeug) die ganze Bandbreite des Jazz erleben. Anmeldung unter www.Jazzworkshop-Ladenburg.de


Der Ladenburger Jazzworkshop 2018



Vergangene Workshops


Workshop ausgebucht? Termin verpasst? Kein Problem! Wenn Sie Interesse an dem Material eines meiner bereits vergangenen Workshops haben, kontaktieren Sie mich gerne. Im Rahmen privater Einzel- oder Gruppenstunden besteht die Möglichkeit jeden dieser Workshops „nachzuholen“, sei es in Teilen oder im Ganzen.


Bluesworkshop Lehrer Bluesgitarre

101 Years Of Recording The Blues


Der Titel "Dallas Blues", aufgenommen im März 1912, stammt aus der Feder des amerikanischen Klarinettisten und Bandleaders Hart A. Wand und gilt gemeinhin als der erste jemals aufgenommene zwölftaktige Blues. Der Song spiegelt den musikalischen Zeitgeist der frühen 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wider und ist daher natürlich weit von dem entfernt, was wir uns heute,101 Jahre später, unter dem Begriff Blues vorstellen. Blues war und ist immer so wandlungsfähig wie die Musiker, die ihn spielen, und so hat er sich seither tausendfach verändert, um sich heute in zahllose Main- und Sidestreams zu verzweigen. In unserem zweiteiligen Workshop werfen wir einen Blick auf diese Veränderung und viele ihrer Akteure. Wir betrachten, wie sich die rhythmische Seite des Blues verändert hat, welche Skalen, Arpegios und Substitutionen über die Jahrzehnte hinweg möglich wurden und welche spielerischen Besonderheiten der Blues uns Gitarristen seither beschert hat. Im ersten Teil beleuchten wir, was sich musikalisch bis zum Ende des zweiten Weltkrieges abspielt. Wie verändert sich das Gitarrenspiel, als Country-Blues-Spieler wie Charley Patton oder Tampa Red in den 1920er Jahren ihre Musik heraus aus den Bars in die Konzertsäle bringen, was ist das Geheimnis der Slidegitarristen um Legende Robert Johnson in den 1930er Jahren, welchen Einfluss nehmen Persönlichkeiten wie Charlie Parker und Dizzy Gillespie auf den Blues, als sie in den 1940er Jahren mit Entdeckung des Bebop die Grundfeste der Improvisation revolutionieren, und wie hat sich unser Tonmaterial durch diese Revolution verändert? Rhythmn and Blues und die Gitarrenlegenden der 1950er Jahre um B. B. King und John Lee Hooker eröffnen den zweiten Teil des Workshops. Wie hat sich das Gitarrenspiel durch neue Technik und neue Instrumente verändert, welchen Einfluss hat Funk Music auf den Blues und seine Komponisten, wie haben es Vorreiter wie Jimmy Hendrix und Buddy Guy in den 1960er Jahren geschafft, sich und ihre Musik immer wieder neu zu erfinden, und was haben Ikonen wie Miles Davis und Grant Green damit zu tun? Wie hat sich durch Bands wie Cream die Veränderung zum Bluesrock in den 1970er Jahren vollzogen, was hat Stevie Ray Vaughan eigentlich anders gemacht und wie überlebte der Blues nur die Guitarheros der 1980er Jahre? Was gab es Neues in den letzten 20 Jahren, warum klingen Gary Moore, John Scofield und Pat Metheny so unterschiedlich, wenn sie über die selben 12 Takte improvisieren, und was bringt es mir überhaupt für mein Spiel, das alles zu wissen? Beide Teile des Workshops sind offen für alle Interessierten, gehen von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr und kosten je EUR 79. Teil 1 findet am 5.5.2013 und Teil 2 am 7.7.2013 im Gitarrenstudio Neustadt statt. Notenkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Anmeldungen per Mail.






Solo Jazz Gitarre Lernen

Workshop "Solo Jazz Guitar" im Jazzhaus Heidelberg


Spätestens als 1973 Joe Pass´ bahnbrechendes Album "Virtuoso" (Pablo Records) erschien, war klar, dass sich die Gitarre aus ihrer klassischen Funktion innerhalb des Ensembles heraus weiterentwickelt hatte und sich dafür ein eigenes Genre geschaffen hat. Solo Jazz Guitar. Über die vergangenen Jahrzehnte hinweg haben Künstler wie Tuck Andres, Martin Taylor, Jimmy Bruno oder John Stowell dieses Genre um unzählige stilistische Merkmale erweitert und eine Vielzahl verschiedener Ansätze und Konzepte entwickelt, um Stücke für die Gitarre zu arrangieren und spontan über Standards zu improvisieren. Themen des Workshops sind unter anderem: Wie arrangiere ich einen Standard für Jazzgitarre? Welche Akkorde benutze ich dafür? Wie improvisiere ich solo über ein Stück? Welche rhythmischen Möglichkeiten habe ich? Wie begleite ich mich selbst während ich soliere? Wie kann mir Harmonielehre und Theorie dabei helfen? Und natürlich: Wem verkaufe ich jetzt meine Loop Station? Der Workshop ist offen für alle Interessierten, geht von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr und kostet pro Teilnehmer EUR 75, für Studenten ermäßigt EUR 65. Notenkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Anmeldung per Mail.






Workshop Jazzgitarre Wes Montgomery

The Big Five


Seit gegen Ende der 1930er Jahre die Jazzgitarre immer mehr in den Vordergrund getreten ist, haben unzählige Vertreter unserer Zunft ihren Sound, die Spieltechnik und das Tonmaterial beeinflusst, erweitert und neu erfunden. Als fünf herausragende Figuren gelten ohne Zweifel Wes Montgomery, Jim Hall, Pat Martino, Bill Frisell und Kurt Rosenwinkel. Jeder dieser Künstler hat auf seine unverwechselbare Weise die Gitarre für sich neu erfunden und dabei einen einzigartigen Sound etabliert, der heute jeweils als genretypisch gilt. In unserem Workshop werfen wir einen Blick darauf, welche Prinzipien hinter den Sounds der Big Five stehen. Welches Tonmaterial benutzen die verschiedenen Musiker für ihre Soli, welche Akkorde verwenden sie und wie setzen sie diese ein, was ist typisch für ihre Kompositionen und wie kann uns dieses Wissen weiterbringen. Der Workshop ist offen für alle Interessierten, geht von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr und kostet pro Teilnehmer EUR 75, für Studenten ermäßigt EUR 65. Notenkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Anmeldung per Mail.






Workhop John Stowell und Marcus Armani

Contemporary Jazz Guitar


„Im Verlauf ihrer gemeinsamen Tournee stellen sich die Jazzgitarristen John Stowell (USA) und Marcus Armani (D) im Rahmen eines gemeinsamen Workshops im Jazzhaus Heidelberg Fragen zum Thema Improvisation im Besonderen und Jazz im Allgemeinen. Welche Akkorde benutzt Jazz-Legende John Stowell für seine elegischen Kompositionen und welche Rolle spielt dabei die außergewöhnliche Haltung seines Instrumentes? Welche Techniken konnte Armani von den Sinti-Gitarristen, mit welchen er ausgedehnte Tourneen durch Frankreich und die Schweiz unternahm, adaptieren, wie und vor allem was üben die beiden Gitarristen im Alltag, welche Konzepte verfolgen sie beim Komponieren und wie lässt sich all das in ein modernes Duo-Konzept integrieren?“ JP